Martha* ist ein aufgewecktes Mädchen – obwohl die Ärzte bei ihr einen Tumor im Gehirn diagnostizierten. Die Krankheit kostet die kleine Familie allerdings viel Kraft – und Geld.

Alles begann mit Kopfweh: Als Martha wiederholt über Schmerzen klagte, brachte Frau B.* ihre Tochter zum Arzt. Sein Verdacht: Migräne. Zur Absicherung schickte er die Zwölfjährige zur Magnetresonanz. Doch so weit kam es nicht: „Martha ist zu mir gekommen und hat geklagt, dass sie alles doppelt sieht“, erzählt Frau B. Die Diagnose wenig später auf der Kinderklinik zog ihr den Boden unter den Füßen weg: Martha hatte einen Hirntumor.

Zwei Tage später wurde operiert – sieben Stunden lang. Auch ein „Ommaya-Reservoir“ wurde der Schülerin eingesetzt. Über dieses kann nun die Chemotherapie direkt in den Schädel initiiert werden. Acht Mal muss das Mädchen dafür ins Spital. Immer mit dabei: Frau B. „Es ist grauslich, wenn man seinem Kind nicht helfen kann.“ Allerdings: „Ich weiß, dass sie in guten Händen ist. Die Ärzte und Schwestern erklären alles gut.“

Außerdem gibt es eine Ergotherapeutin, die mit Martha übt, eine Betreuerin, die mit den Kindern bastelt und eine Lehrerin, damit Martha nicht zu viel in der Schule versäumt.

SO KÖNNEN SIE HELFEN

Bitte überweisen Sie Ihre Spende auf unser Spendenkonto „Steirer helfen Steirern“, Steiermärkische Sparkasse, IBAN AT962081500000170001, BIC/SWIFT STSPAT2GXXX

Zu Hause hat sich ebenfalls einiges geändert: „Da Marthas Immunsystem sehr geschwächt ist, muss ich alles regelmäßig desinfizieren: den Kühlschrank, das Bad. Auch beim Essen muss ich schauen, dass die Bakterien draußen bleiben.“

Das Zwischenergebnis nach vier Therapien lässt hoffen: Bei der ersten Kontrolle wurden keine großen Metastasen mehr gefunden. Für Frau B. ist das ein kleines Wunder: „Diese Art von Krebs gilt als besonders aggressiv, weil sie auch in andere Gewebe einwächst. Laut Lehrbuch liegen die Heilungschancen nur bei 50 Prozent.“ Eine Strahlentherapie soll dem Hirntumor weiter Kraft entziehen.

Um ihre Tochter begleiten und unterstützen zu können, ist Frau B. nun schon seit einigen Monaten in Hospizkarenz, das Familieneinkommen ist merklich kleiner geworden. „Steirer helfen Steirern“ will einspringen und Miete, Strom und Betriebskosten übernehmen.